Übergangssaison 2020

Die Corona-Pandemie bringt einige spezielle Regelungen für die Saison 2020 mit sich. Anbei ein Überblick mit den wichtigsten Informationen.

Die Corona- Pandemie hat alle Lebensbereiche in diesem Frühjahr erfasst, so auch die diesjährige Tennis Sommersaison. Nach dem Lockdown im März war Tennis bis zum 11. Mai ganz untersagt, die Winterrunde wurde vorzeitig ohne Sieger und Absteiger beendet. Zudem wurden alle Turniere abgesagt, darunter die Bezirksmeisterschaften und die Bayerischen Meisterschaften, die Bundesligen der Herren und der Herren 30. Vor kurzem wurde dann auch noch die gesamte Regionalliga Süd-Ost komplett abgesagt.

Der Bayerische Tennis-Verband hatte sich schon sehr früh darum bemüht, die Mannschaftswettspiele in irgendeiner Form durchführen zu können. Als Ergebnis zahlreicher Überlegungen, die leider aus Vereinssicht nicht immer sehr gut kommuniziert wurden, wird nun am 15. Juni 2020 eine sogenannte Übergangssaison gestartet. Zu beachten sind dabei die jeweils gültigen Hygiene- und Abstandsregeln. In dieser Saison wird es keine Ab- und wahrscheinlich auch keine Aufsteiger geben, die LK-Wertung findet Anwendung, die Wertung für die DTB-Ranglisten ist noch offen. Doppel wird gespielt werden, ungewiss ist momentan noch die Benutzung der Umkleiden und Duschen. Es sind Fahrgemeinschaften mit Personen aus zwei Haushalten in einem Auto möglich, Mannschaftsessen in öffentlichen Gastronomien unter der jeweils gültigen Regelungen werden ebenfalls möglich sein. Clubeigene Gastronomien und Selbstversorger sind nicht erlaubt.

Bis zum 29. Mai konnten Mannschaften zurückgezogen werden. Im Aktiven- und Seniorenbereich haben wir neben den abgesagten Mannschaften aus Regional- und Bundesliga, also der Damen I, Herren I, Herren 30, Herren 55 und Herren 75 nur die Herren 80 zurückgezogen. Alle anderen Mannschaften wollten auf Nachfrage bei den Mannschaftsführer*innen am Mannschaftswettspielbetrieb teilnehmen. Bis zum 2. Juni 2020 werden die neuen Spielpläne im BTV Portal veröffentlicht.

Folgende besonderen Regelungen finden auch noch Anwendung. Wenn eine Mannschaft nicht vollständig oder auch gar nicht antreten kann, muss der Gegner und der Spielleiter der jeweiligen Liga spätestens 24 Stunden vor dem Beginn des Wettkampfes am besten per Mail wegen der Möglichkeit der Dokumentation davon in Kenntnis gesetzt werden. Dann wird kein Bußgeld erhoben. Auch können Mannschaften im laufenden Wettspielbetrieb ohne Bußgeld zurückgezogen werden. Zudem können Spieltermine im Einverständnis mit dem Gegner bis zum 30. September 2020 verlegt werden.

Es ist also eine Saison, bei der es um nichts anderes geht, als um den Spaß am Tennis. In diesem Sinne sollte man dabei beachten, dass der Infektionsschutz nicht vernachlässigt wird. Das Virus ist noch nicht besiegt, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sollten deshalb bei aller Konzentration auf den Wettkampf nicht außer Acht gelassen werden. Nichts wäre schlechter, als wenn vom Tennis neue Infektionen ausgehen würden. Der Tennissport hat jetzt die Chance, sich als ein der Gesundheit sehr zuträglicher Sport zu zeigen, der von verantwortungsbewussten Menschen betrieben wird.

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